Wie das Greulich zu seinem Namen kam

Das Greulich mit seinem neuen Restaurant, der kleinen, feinen Bar, der Cigar Lounge, den stilvollen Zimmern und Suiten ist nach der Strasse benannt, in der es steht. Und diese wiederum erhielt den Namen als Hommage an Herman Greulich, der 1865 aus Schlesien als Buchbinder nach Zürich kam und zu einem der einflussreichsten Politiker der schweizerischen Arbeiterbewegung wurde. Der Geist des Aufbruchs von einst wirkt auch heute noch. Das Quartier ist spürbar geprägt von initiativen Leuten, einem pulsierenden Nachtleben und einem vielfältigen Kulturangebot.

Wie das Greulich zu seinen Formen kam

Die Architektur des Greulich lässt sich nur schwer einordnen. Das Gebäude mit den klaren Linien wurde neu errichtet und wirkt modern. Das tiefblaue Haus mit dem Doppelschwung in der Fassade könnte aber auch aus einer andern Zeit stammen.

Der ursprüngliche Bau aus den 1930er-Jahren bildete zusammen mit dem Eckhaus in der Stauffacher-Strasse die Grundform für das heutige Greulich. Die zwei Flügel des Mietshausblocks umschlossen früher eine Werkhalle im Hinterhof. Heute ist im Innenhof ein Teil der Hotelzimmer in eigenen Gebäuden untergebracht.

Zusammen mit Paolo Kölliker, Architekt in Zürich, und Gastroberater Martin Volkart aus Solothurn führte Thomas B. Brunner 1999 einen Architekturwettbewerb für das Greulich durch, den das Team Romero & Schaefle aus Zürich gewann. In mehr als zweijähriger Bauzeit entstand der Neubau mit seiner geschwungenen Fassade.
 
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